Wo früher Krokusse, Vergissmeinnicht und klassische Grabsteine dominierten, findet man heute immer öfter kleine Kunstwerke auf den Gräbern der Verstorbenen. Raffiniert angelegte Bepflanzungen oder emporragende Steelen laden häufig schon von weitem zum Betrachten ein.
Die Friedhöfe vor dem Halleschen Tor in Berlin-Kreuzberg sind nicht nur die ältesten noch erhaltenen Friedhöfe in Berlin, sondern vermutlich auch die kulturhistorisch bedeutendsten. Bis heute finden auf den Friedhöfen Beisetzungen statt.
Mit Beginn des Jahres treten im brandenburgischen Jüterbog die Ende 2009 beschlossenen Änderungen von Friedhofssatzung und Gebührenordnung in Kraft. Ab sofort muss die Zulassung von Gärtnern, Bestattern oder auch Steinmetzen europäischem Recht entsprechen – was laut der „Märkischen Allgemeinen“ vor allem Mehrkosten für die Gewerke bedeutet.
In den ersten Jahren nach seiner Gründung diente der Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden in Berlin Mitte hauptsächlich der ärmeren Bevölkerung als Begräbnisstätte. Das änderte sich jedoch sehr bald. Heute befinden sich auf der rund 17.000 Quadratmeter großen Fläche die Grabstätten zahlreicher bekannter Persönlichkeiten.
Auf dem Ohlsdorfer Friedhof entsteht ab Ende 2009 das Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf mit modernen Feierräumen, Gastronomie, Grabangeboten und einer Feuerbestattungsanlage.
Friedhofsüberhangflächen werden nicht mehr für Beisetzungen benötigt, kosten aber Geld und belasten die Gebührenhaushalte. Wie solche Flächen alternativ genutzt werden können, zeigt eine neue Studie, die von Aeternitas e.V. in Auftrag gegeben wurde. Sie kann auf der Internetseite der Verbraucherinitiative kostenlos heruntergeladen werden.
Die Route der Industriekultur verbindet die wichtigsten Industriedenkmäler des Ruhrgebiets miteinander. Eine der Sehenswürdigkeiten entlang der fast 400 km langen Themenroute ist die Grabanlage der Industrieellenfamilie Krupp auf dem Essener Friedhof Bredeney.
Der Wiener Zentralfriedhof ist nicht nur die bedeutendste Begräbnisstätte Wiens, sondern mit einer Fläche von 2,5 Millionen Quadratmetern auch der zweigrößte Friedhof Europas. Seine 330.000 Grabstellen dienen als Ruhestätte für alle Religionen.
Auf immer mehr Friedhöfen existieren Alternativen zu anonymen Grabstätten. So auch auf dem Westfriedhof in Gelsenkirchen: Hier bietet der Garten des Trostes Hinterbliebenen einen Ort zum Trauern – und kalkulierbare Kosten für Grabkauf und -pflege.
Der "Garten der Frauen" war bisher vor allem der Hamburger Bevölkerung ein Begriff. Seit kurzem ist die speziell für Frauen angelegte Gedenkstätte auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf auch über die Grenzen der Hansestadt hinweg bekannt. Anfang März hatten nicht nur lokale, sondern auch verschiedene überregionale Zeitungen von der Bestattung Domenica Niehoffs im Garten der Frauen berichtet. Die...